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Herren II – 1. Heimspiel der Saison gegen TSG Wilhelmshöhe

 

Zum Auftakt der neuen Saison durften wir die TSG Wilhelmshöhe zu unserem ersten Heimspiel begrüßen. Zwar ist Wilhelmshöhe nominell ein Aufsteiger, jedoch war uns im Vorfeld klar, dass die Mannschaft durch starke Jugendarbeit und den Einsatz eigener Talente sowie höherklassig erfahrener Jugendspieler keinesfalls zu unterschätzen ist. Eine junge, dynamische Truppe, die für schnellen, temporeichen Handball steht.

Trotzdem war unser Ziel klar: Wir wollten mit einem Sieg in die Saison starten. Unser Kader war gut aufgestellt – mit erfahrenen Spielern, Unterstützung von Tim Kesting, Fynn Köchling und Maxim Stracke aus der ersten Mannschaft sowie unserem internen Neuzugang Dominik Schulz, der die Position auf der Mitte von Marc Krouhs übernimmt. Leider mussten wir urlaubsbedingt auf unseren Stammtorhüter Lars Schaper und Linksaußen Jan Wever verzichten. Vertreten wurde Lars von den beiden Torhütern der dritten Mannschaft, Leon Hampe und Leon Ney. Letzterer zeigte in der zweiten Halbzeit mit zahlreichen Paraden eine starke Leistung und trug damit wesentlich zu einer deutlich verbesserten zweiten Hälfte bei.

Spielverlauf

Das Spiel begann mit gutem Tempo auf beiden Seiten. Die Abwehrreihen standen zunächst stabil, im Angriff wurde geduldig nach Lösungen gesucht. Bis zum 4:3 durch Kalle Löbel verlief die Partie ausgeglichen. Doch bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass die Gäste mit ihrem konsequenten Druckspiel über die Mitte immer wieder zu 1-gegen-1-Situationen kamen oder saubere Anspiele an den Kreis herausspielten. Besonders Julius Rücker nutzte diese Situationen und brachte die TSG mit 5:9 in Führung.

Wir blieben jedoch dran und fanden auch im gebundenen Spiel immer wieder Lösungen – sei es über Rückraumwürfe von Domenik Schulz, Kalle Löbel oder Patrick Fingerhut. In der 14. Minute erzielte Domenik Schulz nach gutem Spiel über die linke Angriffsseite das 7:11. Insgesamt waren unsere Abschlüsse an diesem Abend sehr konzentriert und platziert – ein klarer Lichtblick, der sich durch das ganze Spiel zog.

Allerdings luden wir die Gäste durch technische Fehler zu einfachen Toren über die erste Welle ein. Ein Timeout von Coach Mirco Illian in der 19. Minute brachte etwas Ruhe ins Spiel, und wir konnten im Anschluss einige gut herausgespielte Angriffe zeigen. Dennoch war das Bild der ersten Halbzeit deutlich: Wilhelmshöhe agierte cleverer und setzte sich zur Pause mit 13:22 ab.

Halbzeitansprache und zweite Hälfte

Die Halbzeitansprache war positiv, aber bestimmt. Ziel war es, in der Abwehr deutlich stabiler zu stehen und unter 40 Gegentoren zu bleiben. Zudem wurde taktisch umgestellt: Mit zwei Kreisläufern und zwei Rückraumspielern starteten wir in die zweite Hälfte – und das zeigte Wirkung.

Maxim Stracke erzielte gleich zu Beginn zwei Treffer, auch Kalle Löbel setzte sich stark auf der rechten Seite durch. Unsere Abwehr zeigte sich nun kompakter, und Leon Ney im Tor wuchs mit wichtigen Paraden immer mehr in die Partie hinein. Auch von der Siebenmeterlinie blieben wir treffsicher.

Zwar blieben die Gäste weiter torgefährlich – unter anderem traf Mika Linus Gießler in der 52. Minute zum 24:37 –, doch auch wir konnten mit Rückraumtoren und einem erfolgreichen Tempogegenstoß zum Schluss nochmal Akzente setzen.

 

Fazit

Am Ende mussten wir uns mit 30:41 geschlagen geben – leider über der anvisierten 40-Gegentor-Marke. Besonders in der ersten Halbzeit machte sich das Fehlen unseres Stammkeepers bemerkbar. Dennoch bleibt festzuhalten, dass wir uns als Team gut präsentiert haben, trotz einiger widriger Trainingsumstände. Die Abläufe im Angriff funktionierten bereits recht ordentlich, und 30 eigene Tore gegen einen laufstarken Gegner sind sehr positiv einzuschätzen.

Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Zuschauer, die uns unterstützt und in vielen Momenten nochmal extra motiviert haben!

Die kurze Spielnachbesprechung fiel entsprechend positiv aus – der Blick ist nach vorn gerichtet. Wir nehmen viele gute Ansätze mit und wollen in den kommenden Spielen an diese Leistung anknüpfen.