HSG Twistetal II – HSG Ahnatal/Calden (28:41)
Am Samstag, dem 26.09.2026, empfingen die Damen 2 der HSG Twistetal am dritten Spieltag der Oberliga Nord die HSG Ahnatal/Calden. Vor heimischer Kulisse wollten die Twistetaler Damen dem Gast von Beginn an Paroli bieten und die Punkte in der eigenen Halle behalten.
Der Start in die Partie verlief jedoch alles andere als nach Plan. Die Gäste erwischten den besseren Beginn und führten nach drei Minuten bereits mit 0:3, nach fünf Minuten sogar mit 1:5, wobei besonders Emilia Raschdorf mit drei frühen Treffern auffiel. Nach einer frühen Auszeit in der sechsten Minute fanden die Twistetaler Damen besser ins Spiel. Durch Lara Sophie Franken und Marie Köster gelang es, bis zur neunten Minute auf 4:7 zu verkürzen. Doch Ahnatal/Calden blieb konsequent im Abschluss und setzte sich bis zur 13. Minute auf
5:11 ab. Auch eine Überzahl nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste konnte die HSG nicht nutzen, um den Rückstand entscheidend zu verringern. In der Folge hielt vor allem Lara Sophie Franken, die an diesem Tag vom Siebenmeterpunkt keinen Wurf vergab, ihre Mannschaft im Spiel. Kurz vor der Pause verkürzten Franken und Jule Gleumes noch einmal auf 13:19, doch mit dem Treffer zum 13:20 ging es für die Gäste in die Halbzeitpause.
In die zweite Halbzeit startete Ahnatal/Calden erneut stark. Besonders Franziska Kuhlen trumpfte in dieser Phase auf und traf allein in den ersten zehn Minuten fünfmal, sodass es nach 36 Minuten bereits 15:25 stand. Nach einem Doppelschlag von Luisa Paul zum 17:29 nahm Twistetal in der 41. Minute die zweite Auszeit. Eine Zeitstrafe gegen die HSG in der 43. Minute nutzten die Gäste direkt zu drei Treffern in Folge zum 18:32. Auch in der darauffolgenden Phase gelang es den Twistetaler Damen trotz eigener Überzahl nicht, den Lauf der Gäste zu stoppen, sodass es nach 50 Minuten 21:36 stand.
Nach der dritten Auszeit in der 51. Minute zeigte die HSG dann aber, dass sie sich nicht einfach geschlagen gibt. Durch Treffer von Lara Sophie Franken, Isabell Schmitz, Marie Köster und Dana Krüger konnte die Mannschaft die Schlussphase offener gestalten und die letzten zehn Minuten mit 7:5 für sich entscheiden. Lisann Schäfer beschloss die Partie schließlich mit zwei Treffern in Folge zum 28:41-Endstand.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 41 Gegentore in dieser Liga leider deutlich zu viele sind, um eine Partie offen gestalten zu können. Besonders in der Abwehr und in den Phasen direkt nach Anpfiff beider Halbzeiten müssen wir konzentrierter und konsequenter auftreten. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass sich an diesem Tag zwölf verschiedene Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und die Mannschaft bis zur letzten Minute gekämpft hat. Besonders die Leistung von Lara Sophie Franken, die mit elf Treffern und einer Siebenmeterquote von 100 % überzeugte, verdient an dieser Stelle eine besondere Erwähnung. Die starke Schlussphase zeigt, dass die Mannschaft Moral hat, und darauf wollen wir in den nächsten Spielen aufbauen.
Wir, die HSG Damen 2, bedanken uns bei unseren Fans für die tolle Unterstützung und freuen
uns darauf, im nächsten Spiel wieder anzugreifen!
