a

HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II 26:16 (14:7)

Nach zwei nicht optimal verlaufenden Trainingswoche, da sehr viele Spielerinnen krank waren, fuhren wir nun am Sonntag nach Fritzlar. Verzichten mussten wir auf Laura Zähler, die sich im Spiel gegen Heiligenrode einen Bänderriss zugezogen hat.

Dafür konnten wir, nach überstandener Verletzungspause, erstmalig in diesem Jahr wieder auf Nadine Walkenhorst zurückgreifen.

Wir wussten das Fritzlar kein leichter Gegner ist, da es sich um eine körperlich starke und eingespielte Mannschaft handelt. Jedoch wollten wir an die kämpferische Leistung, wie gegen Heiligenrode, anknüpfen und die zwei Punkte nicht einfach herschenken, da wir uns im Hinspiel auch nur knapp mit einem Tor geschlagen geben mussten.

Wir fanden in der 5:1-Abwehr in den ersten 10 Minuten gut ins Spiel. Das Deckungszentrum um Jana Schröder arbeitete sehr gut und stand stabil. So gelang es uns, einige Bälle abzufangen und Kathi Wieck konnte einige Würfe parieren. Im Angriff haben wir unsere Chancen jedoch nicht nutzen können. Wenn wir uns gute Chancen erarbeiteten, scheiterten wir oftmals beim Torabschluss, weil wir dort viel zu unkonzentriert waren. 15 Fehlwürfe standen nach 30 Minuten zu Buche. Die Unkonzentriertheit spiegelte sich auch durch viele technische Fehler und Fehlpässe wieder. Wir luden Fritzlar zu vielen Tempogegenstößen ein und so konnten diese immer wieder einfache Tore erzielen. So stand nach 15 Minuten ein Rückstand von 6:2 auf der Anzeigetafel.

Mit zunehmender Spielzeit gerieten wir immer mehr ins Hintertreffen und es gelang uns nicht im Angriff effektiver zu werden. 5 Tore in den ersten 25 Minuten sind einfach zu wenig. Fritzlar hat eine sehr aggressive Abwehr gespielt, wo wir oftmals beim ersten Körperkontakt zurückschreckten anstatt weiter in die Tiefe zu gehen. Wir waren dadurch sehr ängstlich im Angriff und haben so nicht zu 100% durchgezogen. So wechselten wir beim Stand von 14:7 die Seiten.

Nach der Pause starteten wir besser in die zweite Halbzeit und vor allem Maike Jäger konnte immer wieder die gegnerische Abwehr und Torhüterin überwinden. Hätten wir noch druckvoller im Angriff agiert, wären auch andere Spielerinnen mehr zu ihren Chancen gekommen.

Die Abwehr, die ab Mitte der ersten Halbzeit nicht mehr so stabil war, stand nun auch wieder kompakter. Nach 40 Minuten war der Rückstand jedoch bereits auf acht Tore gewachsen (10:18). Dadurch, dass wir insgesamt nicht effektiv genug im Angriff agierten, belohnten wir uns nicht für die gewonnenen Bälle in der Abwehr und konnten so dem Rückstand nur hinterher laufen. So nahm das Spiel seinen Lauf und wir verloren am Ende verdient mit 26:16. 16 erzielte Tore sind leider zu wenig um ein Spiel in der Landesliga gewinnen zu können.

Positiv ist, dass wir uns nicht aufgegeben, bis zum Ende gekämpft und Einstellung gezeigt haben. 

Wir müssen jetzt weiter an uns arbeiten und die wichtigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller gewinnen, um weiterhin in der Landesliga bestehen zu können.

Tore: Jäger 7, Tonepöhl 3/2, Schröder 2, Grabarz 2, Happe 2

HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II 26:16 (14:7)