Nach starkem Kampf am Ende deutlich geschlagen
Am Samstagabend ging es für uns zur HSG Weiters./Braunsh.Worf. Nach einer Partie mit Höhen und Tiefen mussten wir uns am Ende leider deutlich mit 19:31 geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht das widerspiegelt, was wir uns vorgenommen und auch in der ersten Halbzeit abgeliefert hatten, hat dieses Spiel einmal mehr gezeigt, dass wir uns auch nach schwierigen Phasen nicht hängen lassen.
Der Start in die Partie war nämlich alles andere als das, was wir uns vorgestellt hatten. Wir kamen überhaupt nicht gut ins Spiel und lagen nach wenigen Minuten bereits mit 0:3 zurück. Auch danach fanden wir zunächst keinen richtigen Zugriff und mussten zusehen, wie die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter ausbauten. Beim Stand von 1:8 waren wir bereits deutlich ins Hintertreffen geraten.
Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, haben wir angefangen, füreinander zu kämpfen. Wir wurden in der Abwehr aktiver, haben uns gegenseitig gepusht und auch vorne endlich wieder mehr Sicherheit gefunden. Tor für Tor kämpften wir uns zurück. Aus einem deutlichen Rückstand wurde plötzlich eine Partie auf Augenhöhe.
Was dann folgte, war genau das, was uns als Mannschaft ausmacht: Wir haben nicht aufgegeben. Trotz des schwierigen Starts haben wir weitergemacht, uns gegenseitig motiviert und den Glauben an uns nicht verloren. Über 6:9 kamen wir immer näher heran und schafften kurz vor der Halbzeit tatsächlich den 11:11-Ausgleich. Dass wir anschließend noch das 11:12 kassierten, war natürlich ärgerlich – trotzdem gingen wir mit einem ganz anderen Gefühl in die Kabine. Nach einem 1:8-Rückstand waren wir wieder mittendrin.
In der zweiten Halbzeit wollten wir genau dort weitermachen. Zunächst gelang uns das auch. Wir blieben dran und konnten beim 13:13 erneut ausgleichen. Doch danach kippte das Spiel leider zu unseren Ungunsten. Uns unterliefen zunehmend Fehler, die Gastgeberinnen nutzten diese konsequent aus und konnten sich Tor um Tor absetzen. Was der Auslöser dafür war? Gute Frage. Dem werden wir im Training auf die Spur gehen.
Über 17:13 und 20:14 wuchs der Rückstand immer weiter. Wir haben zwar weiterhin gekämpft und versucht, uns gegen den Lauf der Gastgeberinnen zu stemmen, aber nun fehlte uns leider die nötige Konstanz. Gerade in dieser Phase hätten wir einen kleinen Lauf gebraucht, um noch einmal zurückzukommen – doch stattdessen konnte Weiters./Braunsh.Worf. die Führung weiter ausbauen.
Trotz des zunehmenden Rückstands haben wir uns bis zum Schluss nicht aufgegeben. Wir haben weiter miteinander gekämpft und versucht, jede Aktion zu nutzen. Am Ende stand dann allerdings ein deutliches 19:31 auf der Anzeigetafel.
Natürlich sind wir enttäuscht. Wir hatten uns für das Spiel mehr vorgenommen und vor allem nach unserer starken Aufholjagd in der ersten Halbzeit war definitiv mehr drin. Aber gerade deshalb wollen wir nicht nur auf das Endergebnis schauen. Wir haben nach einem 1:8-Rückstand Moral bewiesen und uns als Mannschaft wieder zurück in die Partie gekämpft. Genau diesen Kampfgeist müssen wir mitnehmen.
Jetzt heißt es, die Köpfe nicht hängen zu lassen. Wir wissen, dass wir es besser können, und wir wissen auch, dass wir als Mannschaft niemals aufgeben. Wir nehmen die positiven Dinge aus dem Spiel mit, lernen aus unseren Fehlern und arbeiten weiter.
Denn genau das zeichnet uns aus: Wir kämpfen füreinander – bis zur letzten Sekunde.
